Geschäftsbericht*igt.

Spätestens wenn von Investoren, Wirtschaftsprüfergesellschaft oder vom eigenen Vorstand Kritik laut wird, ist klar: Es muss sich etwas ändern. Für die Abteilung Investor Relations eines DAX-Konzerns waren solche Rückmeldungen der Anlass, sich nach einem neuen Lektorats- und Übersetzungsdienstleister umzusehen. Weil „richtig“ wichtig ist, beauftragte das Unternehmen uns zunächst mit dem Korrekturlesen. Und weil wir „richtig“ richtig gut können, betreuen wir heute auch die Übersetzungen.

1 Die Ausgangslage

Da die einzelnen Beiträge zu den Geschäftsberichten aus verschiedenen Fachabteilungen stammten, war sprachlicher und formaler Wirrwarr an der Tagesordnung. Zudem enthielten die Texte jede Menge Rechtschreibfehler – sowohl in der deutschen als auch in der englischen Fassung. Kein Wunder also, dass das allgemeine Feedback alles andere als angenehm war.
Gründe hierfür waren:

  • Kein Lektorat der deutschen Ausgangsfassung
  • Wechselnde Übersetzerinnen und Übersetzer mit unterschiedlichen Qualifikationen und eigenen Stilen
  • Fehlende Styleguides – die Basis für Corporate Wordings und einheitliche Terminologie
  • Lückenhafte Qualitätssicherung
  • Wenig Flexibilität beim Sprachdienstleister, um Änderungen ad hoc umzusetzen

2 Ziele

Ein Geschäftsbericht ist einer Tour de France nicht unähnlich: Er erfordert zuerst einmal viel Teamwork, vor allem intern aufseiten der Fachabteilungen. Aber über Wohl oder Wehe entscheiden dann die letzten Meter, bevor der Bericht abgeschlossen wird. Dafür legte der Konzern zunächst das deutsche und englische Lektorat in unsere Hände. So sicherte er die oftmals bemängelte Qualität seiner Publikationen:

  • Fehlerfreie Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion sowie verständlicher Sprachstil und korrekte Formulierungen
  • Langfristig einheitliche Verwendung von Schreibweisen und Terminologie
  • Übereinstimmung zwischen deutschen und englischen Berichtsfassungen

3 Umsetzung

Unser Vorgehen war klar: maßgeschneiderte Prozesse, ein festes, in Sachen IFRS und HGB sattelfestes, ausschließlich aus Native Speakern zusammengesetztes Team, ein Styleguide und modernste Technologie.

Zunächst analysierten wir dazu die Bestandstexte. Auf dieser Basis machen nun aktuellste Translation-Management-Software und eine Terminologiedatenbank eindeutige und einheitliche Fachbegriffe und spezifische Wordings möglich – auch wenn mal jemand anders aus dem Lektorats- oder Übersetzungsteam einspringen muss, zum Beispiel bei Krankheitsfällen. Unsere Sprachprofis, die in Wirtschafts- und Finanztexten zu Hause sind und in IFRS denken, halten die Datenbank stets up to date.

Für das Plus an Effizienz fügen wir uns nahtlos in die kundeninterne Prozesskette ein, etwa durch eine Schnittstelle zur Publishinglösung ns.publish. Die Begleitung bei weiterführenden Aufgaben, wie etwa DTP, ist für uns selbstverständlich.

Dabei profitiert der Konzern wie alle unsere Kunden von den kurzen Wegen direkter Ansprechpersonen und dem langen Atem der Wortgefährt*innen bis zum Abschluss des Projekts.

4 Ergebnis

Textqualität: Die Texte lassen nichts vermissen, denn Deutsch und Englisch sind nun terminologisch einheitlich und sprachlich einwandfrei.

Sichere Qualität: Investoren, Ratingagenturen und Analysten, aber auch der eigene Vorstand, alle sind zufrieden, denn diverse Ebenen zur Qualitätssicherung sorgen für inhaltliche Konsistenz.

Paketlösung: Die Mitarbeitenden auf Konzernseite sparen Ressourcen, denn sie bekommen Korrektorat, Übersetzung und Projektmanagement aus einer Hand.

Partnerschaft: Unser Name verbreitet sich im Konzern: Wir freuen uns über Aufträge aus anderen Abteilungen, der Konzern freut sich über korrekte Texte und unternehmensübergreifend einheitliche Übersetzungen.

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